YaFoodie: Yet another Foodie Blog

Kategorie auswählen:

Sa
17
Mrz '07

Bénoa - Kleiner Noah - Das Tour Ende


Am Donnerstag haben wir, im Rahmen der “tour de menu” 2007, im Restaurant Bénoa in Düsseldorf-Pempelfort gegessen.

Wir wählten das Bénoa aus, was soviel wie kleiner Noah heißt, weil sie vietnamesische und französische Küche vereinen. Sie machen eine wirkliche gelunge, nicht zu aufdringlichen “Cross-Over-Küche”. Dieses Menü war bei dieser Tour das beste von allen. Bei Brand’s Jupp war es schon gut, aber im Bénoa war das Essen schon was feiner. Der Unterschied zum Restaurant Tußmann war, was direkt um die Ecke ist, das das Bénoa das interessantere Menü hatte und das Rindfleisch besser auf den Punkt gegart war.

Jetzt möchte ich euch nicht länger das Menü von gestern vorenthalten:

Vietnamesischer Papaya-Salat mit Jakobmuscheln und Koriandervinaigrette
oder
Carpaccio von der Barbarie Entenbrust mit Mangosalat und Sesam-Schalotten-Sauce

Steinpilzcrèmesuppe mit Poulardenravioli

Schwertfischsteak auf Schwarzwurzel Gemüse mit Rote-Beete-Senfsauce
oder
Paillard vom Spanferkelrücken auf Ingwer-Spinat-Risotto mit vietnamesischer Gewürzsauce

Medaillon vom Rinderfilet auf Pilzstrudel mit Rosmarin-Kartoffel und Wasabi-Pfeffer-Sauce

Grüner-Tee-Parfait mit Williamsbirnenkompott
oder
Crème brûlée von der Tonkabohne

Hausgemachte Petits fours

Das Carpaccio hatten wir nicht, aber von den anderen Gerichten hatte jeder eins. Der Papaya-Salat war schön knackig und die Koriandervinaigrette passte wirklich schön dazu.

Die Steinpilzsuppe war lecker. Als Einlage hatten wir eine Poulardenravioli, sie war aus Wan-Tan Teig und das Fleisch war schön asiatisch gewürzt.

Das Schwertfisch war auf den Punkt gegrillt und das die Rote-Beete-Senfsauce passte sehr gut dazu.

Das Rinderfilet war auf den Punkt gegart. Es war fast komplett rosa bis auf einen kleinen braunen Rand. Die Wasabi-Pfeffer-Sauce passte wirklich perfekt zum Rindfleisch. Man schmeckte die beiden Geschmacksrichtungen klassische-grüner-Pfeffer-Steaksauce und Wasabi perfekt raus, wobei das Wasabi nicht scharf war. Diese Sauce wird 100% nachgekocht.

Zum Dessert hatten wir ein wirklich schönes und auch großes Parfait, was eine schöne frische mit sich brachte. Die Crème brûlée von der Tonkabohne war für mich genau das richtige, man schmeckte den leichten Vanille Geschmack heraus. Ich muss allerdings zugeben das ich erst im nachhinein die Wikipedia Seite zur Tonkabohne gelesen habe, dort steht das die Bohne Cumarin beinhaltet und dieses im verdacht steht Krebserregend zu sein. Wobei wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich bestimmt trotzdem die Crème brûlée genommen.

Die Petits fours waren wirklich nicht mehr nötig, man war nach den vorherigen Gängen schon mehr als gesättigt und sie waren auch kein wirkliches geschmackliches Erlebnis.

Das Lokal gefiel uns wirklich gut, trotz das fast jeder Platz belegt war, war es nicht so laut wie im Tußmann. Man hatte auch erheblich mehr Platz und musste sich nicht notgedrungen mit dem Tischnachbarn unterhalten. Einige Gäste hatte auch Vietnamesische Gericht von der Karte bestellt, diese sahen sehr gut aus. Wir werden bestimmt nach der Tour noch einmal wieder kommen und die Vietnamesische Küche probieren.

Da dies mit hoher Wahrscheinlichkeit unser Abschluss der “tour de menu” war, kann ich nur sagen das uns das Bénoa von allen drei Restaurants am besten gefallen hat. Sowohl vom Service, wie vom Essen. Nur der Innenhof des Tußmanns war auch ein Hingucker, aber davon wird man ja nicht satt :-) .

Leave a Reply

This is a captcha-picture. It is used to prevent mass-access by robots. (see: www.captcha.net)

Du mußt die 5 Zeichen im Bild, (Zahlen von 0 - 9 und Buchstaben von A - F),
in das Feld eintragen und das Formular abschicken um den Download zu starten.

  

Ohje, das kann ich nicht lesen. Bitte, generiere mir eine