Ich war im Schokohimmel.
Ich habe leider (eigentlich muss man sagen zum Glück) beruflich sehr viel zu tun, so das ich nicht dazu komme Gerichte zu kochen/backen, geschweige denn zu bloggen. Aber der “Brownie-Kuchen mit Schokoladenpfützen” den Chili und Ciabatta vor ein paar Tagen gebloggt hat, hatte es mir sofort angetan.
Er schmeckte wirklich sehr gut. Ich hatte leider keine 2-teilige Tarteform sonder nur eine normale Tarteform. Deswegen ließ sich der Kuchen im lauwarmen Zustand nicht wirklich schön aus der Form heben. Aber wenn man ihn im Kühlschrank erkalten ließe, könnte man ihn besser raus bekommen. Leider hatte ich keine Lust so lange auf das erste lauwarme Stück Brownie zu warten.
Dabei gabt es noch ein Jogurt Eis mit Beeren und Sahne, die leichte Säure vom Eis passte wirklich gut zum doch sehr süßen Brownie.
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Browniekuchen mit Schokoladenpfützen - Brownie Puddle
Kategorien: Kuchen, Schokolade
Menge: 8 bis 12 Portionen
Zutaten
115 Gramm Pecannüsse; grob gehackt
200 Gramm Butter
85 Gramm Halbbitterschokolade (Petra: Lindt 70%)
50 Gramm Kakaopulver
240 Gramm Zucker
150 Gramm Eier ohne Schale; etwa 3 Stück
2 Teel. Vanilleextrakt
85 Gramm Doppelrahmfrischkäse; Philadelphia; in Bröckchen
70 Gramm Weizenmehl Type 405
1 Prise Salz
H GANACHE PFÜTZEN
50 Gramm Halbbitterschokolade; fein gehackt (Petra: Lindt
-70%)
75 Gramm Schlagsahne
H SOWIE
1 24-cm Tarteform mit herausnehmbarem Boden
Quelle
nach
Rose Levy Beranbaum
The Pie and Pastry Bible*
Erfasst *RK* 18.02.2007 von
Petra Holzapfel
Zubereitung
Den Backofen mit einem Rost auf der mittleren Schiene auf 165°C vorheizen.
Den Boden der Backform fetten und mit Backpapier auslegen - dabei soll das Backpapier etwas größer sein als der Durchmesser des Bodens (so kleidet es noch einen kleinen Teil des Randes aus und verhindert ein Auslaufen).
Die Pecannüsse auf ein Blech geben und etwa 10 Minuten unter mehrmaligem Wenden rösten, bis sie leicht Farbe nehmen und duften. Komplett abkühlen lassen.
Die Butter und Schokolade über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und in eine Schüssel geben.
Erst das Kakaopulver, dann den Zucker mit dem Schneebesen einrühren. Anschließend die Eier und den Vanilleextrakt unterrühren. Wenn alles gut eingearbeitet ist, den Frischkäse zugeben und verrühren, es sollen aber noch kleine Stückchen erkennbar bleiben. Die Nüsse unterrühren.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und die Form auf ein Blech stellen, falls doch etwas Teig ausläuft (Petra: ich habe die Form auf ein Stück Alufolie gestellt).
Den Kuchen 30-35 Minuten (Petra: 40 Minuten) backen, bis ein Stäbchen sauber herauskommt, was man etwa 2,5 cm vom Rand entfernt einsticht.
Während des Backens die Ganache vorbereiten: Die Sahne fast zum Kochen bringen, dann den Topf vom Herd nehmen. Die feingehackte Schokolade zugeben und zu einer homogenen Masse verrühren.
Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, den Stiel eines Holzlöffels (Durchmesser gut 1 cm) einölen und damit im Abstand von etwa 2,5 cm 23-28 kleine Löcher in den Kuchen bohren, diese dabei evtl. durch Kreisen etwas vergrößern.
Mit einem kleinen Löffel oder einer Spritztüte mit passender Tülle die Löcher mit der Ganache füllen (die Füllung soll oben leicht gerundet sein, da sie beim Abkühlen wieder etwas einsinkt).
Den Kuchen auf einem Rost abkühlen lassen.
Die Kuchenform entfernen (dafür die Form auf eine Konservendose stellen und den Rand nach unten abnehmen). Den Kuchen mit Hilfe einer Palette auf die Kuchenplatte schieben.
Nach Belieben ganz leicht mit Puderzucker bestäuben.
Schmeckt sehr gut mit gekühlter Schlagsahne oder Eiscreme.
Der Kuchen kann in Klarsichtfolie eingepackt in einer luftdichten Dose 1 Woche bei Raumtemperatur und bis zu einem Monat im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er eignet sich sehr gut zum Einfrieren. Man kann ihn auch gekühlt oder gefroren essen, wenn man “chewy” Brownies mag.
*Mengenangaben gerundet.
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