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Fr
29
Dez '06

Schon mal eine Tanne gespeist? - Tannenspitzen Sorbet


Grubers

Gestern waren wir in Restaurant Grubers in Köln, man kann der Beschreibung auf der Webseite nur zustimmen.

Genießen Sie den kreativen Crossover aus den beliebten Spezialitäten Österreichs und mediterraner Leichtigkeit.

Das essen war wirklich kreativ und lecker, besonders sind uns zwei Zutaten ins Auge gefallen, bei der Vorspeise gab es “schwarze Nüsse” und als Nachtisch gab es ein Tannenspitzen Sorbet.

Die Vorspeise war ein Carpaccio vom Semmelknödel und Rinderfilet mit frischen Kräutern und “schwarzen Nüssen“. Ich hatte erst vor ein paar Monaten im Fernsehn etwas über diese Nüsse gesehen und war natürlich ganz erpicht darauf diese auch zu probieren. Sie sahen aus wie große Oliven und hatten eine feste Konsistenz und schmeckten wirklich gut, nicht wirklich süß wenn man bedenkt wie sie hergestellt werden.

Zum Nachtisch gab es Buchteln mit Dattelfüllung und ein Tannenspitzen Sorbet. Ich glaube ich habe mir keine Gedanken gemacht das das Sorbet wirklich nach Tanne schmecken könnte. Wahrscheinlich dachte ich nur es wird was Weihnachtliches in Form einer Tannenspitze sein. Weit gefehlt dieses Sorbet schmeckte nach Latschenkiefer Wald. Unsere ersten Gedanken waren einfach ob der Koch seinen Weihnachtsbaum verkocht hat oder ihm der Badzusatz ins Sorbet gefallen wäre aber der sehr nette Kellner erklärte uns das junge Tannenspitzen in Wasser und Zucker gekocht werden und daraus ein Sirup hergestellt wird.

Der Nachtisch war wirklich köstlich aber so ein Aroma hatte ich wirklich nicht erwartet. Die Kombination mit den Buchteln war aber perfekt.

Zum Grubers wollte ich noch sagen das uns das Ambiente gefallen hat und der Service sehr aufmerksam, freundlich und kompetent war. Wir werden bestimmt nocheinmal hingehen, da ich auch die klassische Österreichische Küche wie Backhendl und Kaiserschmarrn probieren möchte.

6 Responses to “Schon mal eine Tanne gespeist? - Tannenspitzen Sorbet”

  1. Kochblogger Says:

    Unglaublich. Auf solche Ideen kommt der Hobbykoch natürlich nicht. Wusste nicht, dass man Tanne essen kann. Vielleicht kann man es ja auch gar nicht, denn Du hast ja seit ein paar Tagen nichts mehr gebloggt. Hallo - noch wer da? :-)

    Aber auf der anderen Seite habe ich ja auch meinen Tannenbaum als Marinade für mein Weihnachtsessen verarbeitet:

    http://kochblogger.com/?p=80

    In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr für Eure kleine Familie!

  2. yafoodie Says:

    @Kochblogger
    Stimmt habe schon lange keinen Artikel mehr geschrieben, gestern ist wirklich schon lange her ;-) und Mittwoch ist ja fast schon letztes Jahr gewesen :-)
    Einen guten Rutsch an euch.

  3. Kochblogger Says:

    Hehehe… Das hatte ich nach dem Abschicken des Kommentars auch gemerkt. “Gefühlt” was das länger als einen Tag her. Liegt vielleicht an meiner Erkältung.

  4. zorra Says:

    Ich glaube aus Tannenspitzen wird auch eine Art Honig gemacht. Ich muss mich mal schlau machen.

  5. Gabi Says:

    Grubers in Köln? Danke für den Tipp! Ich wohne zwar 80 km entfernt, aber ein-zwei Mal im Jahr bummele ich durch die Stadt - da klingt wie ein toller Abschluss :-)

  6. YaFoodie Says:

    @Gabi
    Es liegt aber nicht wirklich in der Innenstadt. Es ist mehr in Richtung Ebertplatz aber mit der U-Bahn kommt man gut hin.

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